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Tell el-Kana’is (Pelusium)

1993–1994: Survey und Ausgrabungen im Rahmen der Internationalen Kampagne zur Rettung der Altertümer des Nordsinai

Die in Zusammenarbeit mit der ägyptischen Altertümerverwaltung (SCA) durchgeführte Untersuchung der Lagunenlandschaft unmittelbar östlich des ehemaligen Mündungsgebiets des pelusischen Nilarms um den Tell el-Kana’is, einer Satellitenstadt östlich von Tell el-Farama (Pelusium), hatte zum Ziel, eine topographisch-archäologische Karte des Konzessionsgebiets und des Bereichs von Tell el-Zugag einschließlich einer Beschreibung der Morphologie der Landschaft und ihrer archäologischen Relikte zu erstellen. Neben Sondage-Grabungen zur chronologischen und stratigraphischen Einordnung der Funde und der Entdeckung einer bis wenigstens in die Ptolemäerzeit zurück reichenden Nekropole, wurde als größerer Architekturkomplex ein auch für Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe als Arena konzipiertes römisches Theater genauer untersucht und dokumentiert. Der wahrscheinlich bis in die Perserzeit zurück reichende Platz war bis wenigstens zum 5. Jh. n. Chr. besiedelt.

 

Tell el-Kana'is
 

Publ.:
H. Jaritz et al., Pelusium - prospection archéologique et topographique de la région de Kana'is, in: CRIPEL 16, 1994, S. 123-166

H. Jaritz / S. Favre / G. Nogara / M. Rodziewicz, Pelusium. Prospection archéologique et topographique de la région de Kana’is 1993 et 1994, BeiträgeBf 13, Stuttgart 1996

P. Zignani et al., Reconnaisance archéologique à la pointe orientale du Delta. Rapport préliminaire sur les saisons 1990 et 1991, in: CRIPEL 14, 1992, S. 11-22

 
 
Kellia

1965 / 1968: Untersuchungen am Kom Qoucour 'Isa 366
(Zusammenarbeit mit der Mission Suisse d'Archéologie Copte de l'Université de Genève)

Publ.:
G. Haeny / A. Leibundgut, Kellia. Kom Qoucour 'Isa 366 und seine Kirchenanlagen, Leuven 1999

 
 
Sadd el-Kafara

1982: Untersuchung der Talsperre und der Arbeiterunterkünfte
(in Zusammenarbeit mit dem Leichtweiss-Institut für Wasserbau der Technischen Universität Braunschweig und dem DAI Kairo)

Im Rahmen der Untersuchungen des Sadd el-Kafara, der ältesten, auf 2700-2600 BC (3.-4. Dyn.) datierten Großtalsperre der Welt in dem südlich von Kairo liegenden Wadi Garawi wurden die nur noch als Bruchsteinmauerzüge erkennbaren Baureste mehrerer Massenunterkünfte der Bauarbeiter, Versorgungsbauten und Einzelbauten von Vorarbeitern auf der Talterrasse nordwestlich des Dammes durch Sondage-Grabungen untersucht und dokumentiert. Die Gleichartigkeit des Keramikmaterials (Teller, Schalen, Bierkrüge) bestätigt deren Zusammengehörigkeit und die Gleichzeitigkeit mit der Dammbaustelle, wo entsprechende Keramik geborgen wurde.

Publ:
G. Dreyer / H. Jaritz, Die Arbeiterunterkünfte am Sadd el-Kafara, in: G. Garbrecht / H. Bertram, Der Sadd el-Kafara. Die älteste Talsperre der Welt, Mitteilungen des Leichtweiss-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig 81, 1983, S. 1-20, Abb. 1-19

 
 
Giza

1965-1967: Dokumentation und baugeschichtliche Untersuchung des Harmachis-Tempels
 
 

Der Harmachistempel zu Füssen der grossen Sphinx
 
Publ.:
H. Ricke / S. Schott, Der Harmachistempel des Chefren in Giseh, BeiträgeBf 10, Wiesbaden 1970
 
 
Sakkara

1986: Dokumentation und baugeschichtliche Untersuchungen im Teti-Friedhof (Achim Krekeler)
(Grabung der Egyptian Antiquities Organisation, Leitung: Mahmud Abd el-Raziq)

Publ.:
M. Abd el Raziq / A. Krekeler, 1. Vorbericht über die Arbeiten des Ägyptischen Antikendienstes im nördlichen Teti-Friedhof in Saqqara im Jahre 1986, in: MDAIK 43, 1987, S. 215-223

 
 
Dahschur

1951-1952: Baugeschichtliche Untersuchung der Knickpyramide des Snofru
(in Zusammenarbeit mit Eyptian Antiquities Organisation)

Publ.:
Ahmed Fakhry / Hasan Mostafa / H. Ricke, The Bent Pyramid of Dahshur, Kairo 1954

H. Ricke, Baugeschichtlicher Vorbericht über die Kultanlagen der südlichen Pyramide des Snofru in Dahschur, in: ASAE 52, 1954, S. 603-623, Taf. 1-6

 
 
Abusir

1954-57: Freilegung und baugeschichtliche Untersuchung des Sonnentempels des Userkaf

 
 

Eingangsbereich des Bezirks des Sonnenheiligtums
 

Kopf eines Königs aus dem Sonnenheiligtum des Userkaf
 
 

Publikationen:

H. Ricke, Erster Grabungsbericht über das Sonnenheiligtum des Königs Userkaf bei Abusir, in: ASAE 54, 1957, S. 75-82, Taf. 1-7

H. Ricke, Zweiter Grabungsbericht über das Sonnenheiligtum des Königs Userkaf bei Abusir, in: ASAE 54, 1957, S. 305-316, Taf. 1-7

H. Ricke, Dritter Grabungsbericht über das Sonnenheiligtum des Königs Userkaf bei Abusir, in: ASAE 55, 1958, S. 73-77, Taf. 1-3

H. Ricke, Das Sonnenheiligtum des Königs Userkaf, Bd. I: Der Bau, BeiträgeBf 7, Kairo 1965

H. Ricke (Hg.), Das Sonnenheiligtum des Königs Userkaf II. Die Funde, BeiträgeBf 8, Wiesbaden 1969

 
 
Fayum

1988: Untersuchungen zum Moeris-See
(gemeinsam mit Leichtweiss-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig und in Zusammenarbeit mit dem Water Research Center, Cairo, dem Ministery of Public Works and Water Resources at Fayum sowie dem Irrigation Department, Fayum und der Ain Shams Universität, Cairo, Ministry of Public Works and Water Resources, Cairo)

Die im Südosten des Fayum im Bereich der Ortschaften Itsa und Shidmuh durchgeführten topographischen und baugeschichtlichen Untersuchungen hatten zum Ziel, den Zusammenhang zwischen dem aus der klassischen Literatur bekannten, doch kontrovers diskutierten Moeris-See und den durch Erddämme und Staumauern zwischen den Ortschaften El-Ga’afra und Esbet el-Wâbûr in der als el-Mala’a bekannten Senke gespeicherten See zu klären und deren Identität zu bestätigen. Während die ursprünglichen Erddämme und Regulierbauwerke wenigstens in ptolemäische Zeit zurück datieren, nach Herodots Beschreibung des Sees aber älter sein müssen, reichen die späteren Reparaturen der seit römischer Zeit bis in die Neuzeit den Erddämmen vorgelegten Mauerschalen aus Kalkstein und Brandziegeln bis in die Jahre um 1830.

 
 

Auslassbauwerk aus dem Bahr Yusef bei Mustafa el-Gindi

 
Publikationen:

G. Garbrecht / H. Jaritz, Water Storage (Lake Moeris) in the Fayum Depression, legend or reality ?, in: Irrigation and Drainage Systems 1, 1987, S. 143-157

G. Garbrecht / H. Jaritz, Neue Ergebnisse zu altägyptischen Wasserbauten im Fayum, in: Antike Welt 23. Jg. Heft 4, 1992, S. 238-254

H. Jaritz, On the Use of Land Water Resources in Antiquity. Case Study: Faiyum Province (Lake Moeris), in: Geology of the Arab World (GAW 4), Vol. 1, 1999. S. 23-25

H. Jaritz, Ancient Water Installations and Dams in the Faiyum Oasis/Egypt, in: H.-D. Bienert / J. Häser (Hg.): Men of Dikes and Canals. International Symposium held at Petra, Wadi Musa (H.K. of Jordan) 15-20 June, 1999, 2004

G. Garbrecht / H. Jaritz, Untersuchung antiker Anlagen zur Wasserspeicherung im Fayum, Ägypten, Braunschweig 1990

 
 
Karnak

1951-1954: Untersuchung des Kamutef-Heiligtums

Publikationen:

H. Ricke, Das Kamutef-Heiligtum Hatschepsuts u. Thutmosis’ III. in Karnak, BeiträgeBf 3, Glückstadt 1955

1992: Dokumentation des Tors des Euergetes
(in Zusammenarbeit mit CFEETK und Mission Permanente du CNRS)

Publ.:
P. Zignani, Observations Architecturales sur la Porte d'Évergète, in: Cahiers de Karnak XI, 2003, S. 711-736

 
 
Qurna

Totentempel Amenophis' III

1964/1970: Untersuchungen zur Baugeschichte des Tempels

Neben einer Untersuchung des Tempelbezirks unter Betrachtung auch älterer Aufzeichnungen dazu, betraf diese in der Hauptsache die Baugeschichte des Tempels, soweit eine diesbezügliche Untersuchung an den freiliegenden Bauresten vor allem des großen Tempelhofs (Perystilhof) und des in seiner Fortsetzung liegenden 1. Säulensaals möglich war. Die Veröffentlichung schließt, soweit erfassbar, alle - auch die älteren - im Tempelbezirk bis zum Abschluss der unternommenen Felduntersuchungen gemachten, von der Ausstattung des Tempels stammenden Funde (Statuen, Reliefreste, Inschriften) ein.

 
 

Grabungen im Hof hinter den Memnonskolossen

 

Publikationen:

G. Haeny, L'origine des traditions thébaines concernant Memnon, in: BIFAO 64, 1964

G. Haeny (Hg.), Untersuchungen im Totentempel Amenophis’ III, BeiträgeBf 11, Wiesbaden 1981

H. Jaritz, Kom el-Hettan. Le plus vaste de tous les sanctuaires, in: Dossiers Histoire et Archéologie, No. 136, mars 1989, S. 46-49

H. Ricke, Vorbericht über eine Ausgrabung im Totentempel Amenophis' III, in: Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Jhrg. 1965, Nr. 12

Totentempel Thutmosis' III.

Publikation der Ausgrabungen und baugeschichtlichen Untersuchungen des Ludwig Borchardt-Instituts Kairo aus den Jahren 1934, 1936-1937

 
 

Wohnhäuser südlich des Hathorheiligtums im Totentempel Thutmosis III

 

Publikationen:

H. Ricke, Der Totentempel Thutmoses’ III, BeiträgeBf 3, Kairo 1954

Grab des Tjanuni  TT 74

1973-1975: Freilegung und Untersuchung des Grabes
(in Zusammenarbeit mit Universität Basel)

Publikationen:

A. Brack / A. Brack, Vorbericht über Arbeiten im Grab des Tjanuni (PM 74) 1973/74, in: MDAIK 31, 1975, S.15-26, Taf. 8-11

A. Brack / A. Brack, Das Grab des Tjanuni. Theben Nr. 74, AVDAIK 19, Mainz 1977

Totentempel des Merenptah

1971-1972/1985, 1988 – 2002: Ausgrabung und Restaurierung des Totentempels des Merenptah und Bau eines Site-Museums

Die Nachuntersuchung des von W. Fl. Petrie bereits 1896 ausgegrabenen Totentempels galt einmal der Überprüfung der von diesem hinterlassenen Ergebnisse zur sicheren Einordnung dieses Tempels in die Reihe der Thebanischen Totentempel und dem Studium der hier wieder verwendeten, hauptsächlich aus dem Totentempel Amenophis’ III., aber auch von Bauten anderer Herrscher stammenden Bauteile und Statuen. Zum anderem konzentrierten sich die Arbeiten auf die Konservierung der aufgefundenen Bauteile und Statuen und auf die Herrichtung des Tempelbezirks als ein öffentlich zugängliches Freilichtmuseum, der Einrichtung eines überdeckten Lapidariums, zweier Schauräume in den Fundamenten des 2. Pylons und auf den Bau eines archäologischen Museum, um die im Verlauf der Grabung gemachten Funde (Bau- und Statuenteile, Stelen, Dekorationsfragmente des Totentempels, Kleinfunde und Keramik) öffentlich zu zeigen. (mehr ...)

Publikationen:

Grabungsberichte:

H. Jaritz, Totentempel des Merenptah. 1. Grabungsbericht (1.-6. Kampagne), in: MDAIK 48, 1992, S. 65-91

H. Jaritz et al., Totentempel des Merenptah. 2. Grabungsbericht (7.-8. Kampagne), in: MDAIK 51, 1995, S. 57-83

H. Jaritz et al., Totentempel des Merenptah. 3. Grabungsbericht (9.-10. Kampagne), in: MDAIK 52, 1996, S. 201-232

H. Jaritz et al., Totentempel des Merenptah. 4. Grabungsbericht (11.-12. Kampagne), in: MDAIK 55, 1998, S. 13-62

H. Jaritz et al., Totentempel des Merenptah. 5. Grabungsbericht (13.-14. Kampagne), in: MDAIK 57, 2001, S. 141-170

H. Jaritz, Le Complexe Funeraire de Merenptah, in: Dossiers Histoire et Archeologie No 136 (mars 1989) S. 50-51

H. Jaritz, What Petrie Missed, in: Egyptian Archaeology (BEES), No. 5 1994, S. 14-16

H. Jaritz, The Temple Palace of Merenptah in his House of a Million Years at Qurna, in: M. Bietak (ed.), House and Palace in Ancient Egypt, Wien 1996, S. 99-106

H. Jaritz, The House of a Million Years of Merenptah at Qurna / Luxor: Problems and Achievements of its Conservation and Protection, in: Proceedings of the Seventh Intern. Congress of Egyptologists in Cambridge, 3-9 September 1995. OLA 82, 1998, S. 587-596

H. Jaritz, Der Totentempel des Merenptah, in: Antike Welt 3/2000, S. 221-234

H. Jaritz, The Museum of the Mortuary Temple of Merenptah at Qurna/Luxor, in: Egyptian Archaeology (BEES) 19, 2001, S. 20-24

 

Artikel:

S. Bickel, Blocs d'Amenhotep III. Réemployés dans le Temple de Merenptah à Gourna, Une Porte Monumentale, in: BIFAO 92, 1992, S. 1-13

H. Jaritz / S. Bickel, Une porte monumentale d'Amenhotep III. Second rapport préliminaire sur les blocs réemployés dans le temple de Merenptah à Gourna, in: BIFAO 94, 1994,  S. 277-285

H. Jaritz, The Mortuary Temple of Merenptah and its building phases, in: Z. Hawass (ed.), Proceedings of the Eighths International Congress of Egyptologists, Kairo 2003, S. 234-241

 

Monographien:

D. Aston, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. IV: The Pottery, BeiträgeBf 17, Mainz 2004

B. Dominicus, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. II: Dekoration und Ausstattung, BeiträgeBf 15, Mainz 2003

H. Jaritz / S. Bickel, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. III
Tore und andere wiederverwendete Bauteile Amenophis’ III, BeiträgeBf 16, Stuttgart 1997

H. Jaritz, Guide to the Mortuary Temple of Merenptah / Qurna-Luxor (English and Arabic), SCA Press, Kairo 2002

 

in Vorbereitung:

H. Jaritz, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. I:  Architektur und Archäologie, BeiträgeBf 14

H. Sourouzian, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. V: Statuen, BeiträgeBf 18

M. Doll / B. Dominicus / H. Jaritz, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. VI: Funde, BeiträgeBf 19

A. Arnold / M. Blödt / O. Emenegger / H. Jaritz, A. Küng, K. Zehnder, Untersuchungen im Totentempel des Merenptah in Theben Bd. VII: Konservierung, BeiträgeBf 20
 
 
Abu el-'Id (Oberägypten)

1980: Survey einer Stadtruine der 25. Dyn. (ca. 17 km südl. von Edfu)

Die durch eine Ringmauer mit drei Toren befestigte, über dem östlichen Nilufer eine markant aufsteigende Bergformation einnehmende Siedlung dehnt sich nördlich des Dorfs Abu el-Id über eine gegen den Fluss abfallende Senke aus. Die flachen, wahrscheinlich nur eingeschossigen Häuser liegen weitgehend unterhalb eines im oberen Bereich des Nordhangs stehenden größeren Gebäudes. Die verstreut liegende Keramik verweist auf eine Primärbesiedlung während der 25. Dynastie, als Pije (740-713) große Teile Ägyptens besetzt hielt.

 
 

Überblick über die befestigte Stadt von Abu el-'Id

 

Publikationen:

D. A. Aston, Sherds from a fortified townsite near Abu el-Id, in: Cahiers de la Céramique Égyptienne 4, 1996, S. 19-45

H. Jaritz, On three townsites in the Upper Thebaid, in: Cahier de Recherches de l'Inst. de Papyrologie et d'Egyptologie de Lille Bd. 8, 1986, S. 37-42

 
 
Qalat el-Baben (Oberägypten)

1969: Survey der befestigten Stadt des 7. Jhs. (ca. 20 km südl. v. Edfu)

Der Survey der unmittelbar am östlichen, steil aufsteigenden Nilufer liegenden befestigten Siedlung/Burg umfasste die durch eine senkrecht zum Hang verlaufende Mauer in zwei Teilabschnitte getrennte, durch mächtige Wehranlagen (Mauern, Türme), zwei Ufertore und ein oberes Doppelturm-Tor stark befestigte Anlage, deren innere Hangbebauung sowie die im südlichen Burgteil liegende Kirche. Baulichen Details nach zu urteilen, datiert die Kirche spätestens in das 7. Jh.n.Chr.

Publikationen:

P. Grossmann / H. Jaritz, Ein Besuch in der Festung von Qal’at el-Baben in Oberägypten, in: MDAIK 30, 1974, S. 199-214

 
 
Nubien:
(Arbeiten im Rahmen der UNESCO-Kampagne zur Rettung der nubischen Altertümer)

Philae

1974-77: Baugeschichtliche Untersuchung der Tempelanlagen von Philae während ihrer Umsetzung

Im Rahmen der von der UNESCO unterstützten Rettung und Versetzung der Monumente von Philae wurden vom Schweizer Institut in Zusammenarbeit mit der ägyptischen Altertümerverwaltung (SCA) neben einer generellen Untersuchung zur baugeschichtlichen Entwicklung der Monumente auf der Insel und dem Wiederaufbau des Augustustempels vor allem die Bauten auf der Westseite der Insel und während des Abbaus der Kultbauten zutage kommende Vorgängerbauten näher untersucht und dokumentiert.

 

Gabungen während der Umsetzung der Tempel von Philae

 

Publikationen:

G. Haeny, A short architectural history of Philae, in: BIFAO 85, 1985, S. 197-233

H. Jaritz, Philae. Ein Rückblick, in: Archiv für Orientforschung XXV, 1974-77, S. 333-335

H. Jaritz, Die Westkolonnade von Philae, in: MDAIK 47, 1991, S. 179-186

 

Khor Demit und Beit el-Wali
(Gemeinschaftsunternehmung mit Oriental Institute Chicago)

1960-1961: Ausgrabungen und Baugeschichtliche Untersuchungen am Tempel von Beit el-Wali
1966-1967: Ausgrabung einer kleinen Festung und eines Friedhofs bei Semna am 2. Katarakt

Publikationen:

H. Ricke, Some additional remarks concerning the results of the excavations in the area between Khor-Dehmit and Beit el-Wali, in: Fouilles en Nubie (1959-61), Kairo 1963, S. 87-88

H. Ricke, Ausgrabungen vom Khor-Dehmit bis Bet el-Wali, Chicago 1967

H. Ricke / G. Hughes / E. Wente, The Beit-el-Wali Temple of Ramses II, Chicago 1967

 

Wadi es-Sebua
(Gemeinschaftsunternehmung mit IFAO und Centre of Documentation Cairo)

1961: Untersuchungen zur Baugeschichte des Tempels Ramses’ II.

Publikationen:

G. Haeny, Rapport préliminaire sur les fouilles à Quadi-es-Sebouà, in: Fouilles en Nubie (1959-61), Kairo 1963, S. 53-66

G. Haeny / J.L. de Cenival, Rapport préliminaire sur la troisième campagne de Fouilles à Quadi-es-Sebouà, Nov.-Décembre 1961, in: BIFAO 62, 1964, S. 219-229

P. Zignani, Le Temple de Ramses II à Ouadi es-Seboua. Architecture (in Vorbereitung)

1964: Felsbilderexpedition (zusammen mit Egyptian Antiquities Organisation)

G. Haeny, Zu den nubischen Felsbildern, MDAIK 47, 1991, S. 151-156

 
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